„Aufstehen gegen Rassismus“ startet Kampagne gegen die AfD

03.08.2020

Pressemitteilung Aufstehen gegen Rassismus Essen, 03.08.2020

„Aufstehen gegen Rassismus“ startet Kampagne gegen die AfD

Pünktlich zum Beginn der heißen Wahlkampfphase startet der örtliche Ableger des bundesweiten Bündnisses „Aufstehen gegen Rassismus“ seine Kampagne gegen die AfD. Die Aktiven wollen unter dem Motto „Red Line – Solidarität ist alternativlos“ die rote Linie, die durch die AfD immer weiter nach rechts verschoben wird, wieder neu ziehen und klar machen: „Wer am laufenden Band gegen Geflüchtete, Migrantinnen und Muslime hetzt, überschreitet eine Grenze und muss mit Widerspruch rechnen.“ Ziel der Kampagne ist es, die Öffentlichkeit im Vorfeld der NRW-weiten Kommunalwahlen, welche am 13.09.2020 stattfinden, über die Gefahren und möglichen Folgen des „Kreuzchenmachens“ an der falschen Stelle auf dem Wahlzettel aufzuklären.

„Wir sind zunehmend beunruhigt über die Rechtsentwicklung. In Deutschland, aber auch in Essen, ist eine deutliche Zunahme rassistischer Anfeindungen sowie rechter Gewalt zu verzeichnen. Eine Schlüsselrolle für diese Entwicklung schreiben wir der AfD zu. Die Partei normalisiert Rassismus, verschiebt die Grenzen des Sagbaren und politisch Machbaren immer weiter nach rechts und schürt Hass und Misstrauen, die sich im Netz, auf der Straße oder in rassistisch motivierten Angriffen und Anschlägen entladen“, so eine Aktivistin von „Aufstehen gegen Rassismus“.

Teil der Kampagne werden verschiedene Aktionen, wie z.B. Kundgebungen in diversen Essener Stadtteilen sein. „Uns liegt es am Herzen mit den Menschen persönlich ins Gespräch zu kommen, Aufklärungsarbeit zu leisten und sie zum Mitmachen zu aktivieren.“ Zudem wird es eine Wahlkampfzeitung geben, die einen weiteren Beitrag zur Aufklärung über die Politik der AfD leisten wird.

Zeitgleich mit dem Start der Kampagne veröffentlicht „Aufstehen gegen Rassismus Essen“ eine neue Website, um die Kampagne digital zu begleiten. „Hier könnt ihr euch auf einige Überraschungen gefasst machen. Am Mittwoch wird das erste Überraschungs-Paket geöffnet“, grinst einer der Aktivisten. „Außerdem freuen wir uns natürlich immer über neue Gesichter, die uns bei unserer Arbeit unterstützen.“