Gegen rassistische Instrumentalisierung!

30.07.2019

Pressemitteilung Aufstehen gegen Rassismus Essen, 30.07.2019

Sofortinformation:

Gegen rassistische Instrumentalisierung!

Am heutigen Dienstag riefen Rechte aus dem Umfeld der „Huttroper Jungs“ spontan in den sozialen Netzwerken zu einer „Trauerfeier“ aus „Solidarität mit dem kleinen 8 jährigen Jungen aus Frankfurt“ vor dem Essener Hauptbahnhof auf. Die Aktivengruppe von „Aufstehen gegen Rassismus“ stellt sich gegen die rassistische Instrumentalisierung der Ereignisse aus Frankfurt und organisierte eine Sofortversammlung, an der etwa 50 Menschen teilnahmen. Während die rechte Gruppierung mit ca. 100 Personen im Essener Hauptbahnhof demonstrieren durfte, mussten die Gegenproteste draußen bleiben.

Dazu erklärt „Aufstehen gegen Rassismus Essen“:

„Es ist ein Skandal, dass eine Gruppe Hooligans, darunter auch Personen der selbsternannten ‚Steeler Jungs‘, unter Anwesenheit massiver Polizeipräsenz ungestört im Hauptbahnhof aufmarschieren konnte. Nachdem die Gruppierung den Hauptbahnhof verlassen hat, wurden Gegendemonstrantinnen und -demonstranten von allen Seiten durch kleine Nazi-Gruppen umstellt. Trotz der versuchten Einschüchterung und der Untätigkeit der Polizei ist für uns klar: Auch in Zukunft werden wir keinen Meter zurückweichen, wenn Rassisten und Faschisten auf den Straßen sind und versuchen ihre rassistische Agenda zu verbreiten. Wir rufen daher zur Beteiligung an den Protesten von ‚Mut machen – Steele bleibt bunt‘ am kommenden Donnerstag in Steele auf.“